Wolfgang Büttinghaus
Das verlorene Kind von Jean-Baptiste Camille Corot
und seine Erinnerungen an Mortefontaine

   
   

Campagne de Rome
gemalt von
Jean-Baptiste Camille Corot


| Bildausschnitte

Im Folgenden werden Ausschnitte des Gemäldes "Campagne de Rome" (Salonausstellung 1827) detailliert dargestellt.


Den Schatten in einer Gesichtshälfte
einer Person derart zu platzieren,
vermochte Corot auch an seinen
Schüler Pissaro in späteren Jahren
weitervermitteln.


Als wäre der Impressionismus in
Frankreich bereits in dem
Ausstellungsjahr 1827 geboren worden.


Hier visualisiert sich dieselbe Technik,
wie sie sich in der Ölstudie
"Die Brücke von Narni" wiederfindet.
Die Salonkritiker zu Corots
vorgestellten Malstil:
"...er zerhackt seine Farben..."


Die Farben des Lichts vor dem Motiv
in der Natur mit einem relativ breiten
Pinsel und schnellem Farbauftrag
eingefangen.


Der Himmel wird nicht wie gewöhnlich
vom Blattwerk des Baumes verdeckt,
sondern ist direkt auf dem Laub durch
hellblaue Tupfer aufgetragen -
für damalige Zeiten sehr mutig.